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Stufe 1 – Lektion 11

WAS PASSIERT, WENN EIN CHRIST SÜNDIGT?

Von Don Krow


Heute wollen wir die Frage betrachten: „Was passiert, wenn ein Christ sündigt?“ Die Bibel sagt uns in 1.Johannes 1,8-9: Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“ Als Christen werden wir irgendwann stolpern und wir werden irgendwann sündigen. Was den Unterschied macht in uns, im Vergleich zu dem, was wir vor unserer Bekehrung waren, ist, dass wir jetzt eine neue Natur haben. Es betrübt uns, wenn wir sündigen. Wir wollen nicht sündigen; wir wollen ein gerechtes Leben leben. Aber was passiert, wenn wir dennoch sündigen? Müssen wir erneut gerettet werden? Lehrt die Bibel dies? In diesem Fall hätten wir keine Sicherheit, und in einem gewissen Sinne wären wir schlimmer dran als die Welt. Die Welt wird wenigstens nicht durch ein Sündenbewusstsein gequält. Für uns Gläubige sollte jedoch Sünde nicht das Zentrum unserer Aufmerksamkeit sein. Hebräer 10,2 erklärt, dass der Gläubige aufgrund des Opfers von Jesus nicht länger ein Sündenbewusstsein haben sollte. Mit anderen Worten, Sünde sollte nicht länger der Mittelpunkt unseres Lebens sein. Gott sollte dieser Mittelpunkt sein.

Römer 4,2 sagt: „Denn wenn Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, so hat er etwas zum Rühmen, aber nicht vor Gott.“ Wenn Errettung auf unseren Verdiensten basierte, auf den Dingen, die wir tun, dann könnten wir angeben. Wir könnten sagen: „Ja, Herr, ich schätze ja wirklich, was du am Kreuz getan hat, aber erinnere dich doch auch daran, was ich getan habe!“ Also werden wir die ganze Ewigkeit hindurch Jesus auf die Schulter klopfen und auch uns selbst für die Dinge, die wir getan haben. Nein! Gott hat die Errettung so angelegt, dass Menschen weder Ruhm noch Ehre beanspruchen können. Wir werden uns allein des Herrn Jesus Christus rühmen können (Röm. 3,27). Die Gabe des ewigen Lebens ist in der Tat ein Geschenk und kann nicht verdient werden (Röm. 6,23).

Römer 4,2 sagt, dass wenn Abraham aus seinen eigenen Taten gerechtfertigt worden wäre, hätte er einen Grund gehabt sich zu rühmen. Aber das ist nicht das, was geschah. Was sagt die Schrift, wie ein Mensch gerettet wird? Durch seine eigene Leistung? Durch seine eigenen Werke? Durch die Dinge, die er tut? Wie wurde Abraham Gerechtigkeit zugerechnet bzw. wie wurde er für gerecht erklärt? War es durch die Dinge, er tat oder nicht tat, oder war es, weil er einfach glaubte und sich auf Gott verließ durch Glauben? Die Bibel sagt in Römer 4,3: Denn was sagt die Schrift? «Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.»“

Was hält mich in meiner Stellung und bewahrt mich vor dem Verderben, obgleich es Zeiten gibt, in denen ich versage und sündige? Es ist, dass Jesus alle meine Sünden am Kreuz getragen hat, und durch Glauben an ihn (nicht durch meine eigenen Werke) bin ich gerechtfertigt (gerecht gemacht vor Gott).

Römer 4,6 sagt: „wie auch David die Seligpreisung des Menschen ausspricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet:David aus dem Alten Testament sagte, dass ein Tag kommen würde, wenn, durch einen neuen Bund, Gott Gerechtigkeit, rechten Stand, zurechnen wird, ohne dass der Mensch dafür arbeitet. Weiterhin, in Vers 7, sagte er: „«Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind!Das ist der entscheidende Punkt: „Glückselig der Mann, dem der Herr Sünde nicht zurechnet!»(Röm. 4,8). Dies sagt nicht, er wird vielleicht die Sünde nicht zurechnen – mal wird er, und mal wird er nicht. Sondern es sagt: Glückselig der Mann, dem der Herr Sünde nicht zurechnet!»Im Griechischen Original handelt es sich hier um eine emphatische Verneinung. Es bedeutet, dass er niemals unserem Konto Sünde zurechnen wird. Dies ist die gute Nachricht des Neuen Bundes. Hebräer 10,16 sagt: „«Dies ist der Bund, den ich für sie errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr, ich werde meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie auch in ihren Sinn schreiben», und als Teil dieses Bundes sagt Gott in Vers 17: „und: «Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.»Was hält dich in deiner Stellung, in Gerechtigkeit und rechtem Stand, sogar wenn du sündigst und keine Zeit hast es zu beichten? Es ist dein Glaube an Jesus Christus. Sein Name ist Jesus, und er rettet Menschen von ihren Sünden (Matt. 1,21).


Jüngerschaftsfragen

1. Lies Römer 4,5. Gott rechtfertigt (macht gerecht) Menschen, die ____________________ sind.

2. Lies Römer 4,2-3. Gott rechnete Abraham etwas zu (als er glaubte), was er vorher nicht hatte. Was war das?

3. Lies Römer 4,22-24. Wenn wir glauben, so wie es Abraham tat, was wird Gott uns zurechnen?

4. Lies Römer 4,6. Gott rechnet einer Person Gerechtigkeit (oder rechten Stand) zu: A. entsprechend ihrer Werke; B. unabhängig von ihren Werken; C. je nachdem, wie nett sie ist.

5. Lies Hebräer 10,14. Wie lange bleiben Gläubige vollkommen vor Gott?

6. Lies Römer 5,17. Gerechtigkeit wird empfangen: A. indem man sie verdient. B. als ein Geschenk. C. indem man dafür arbeitet.

7. Was unterstellt das Wort „Geschenk“?

8. Um Jesus als deinem persönlichen Retter zu vertrauen, musst ihm auch vertrauen, dich den ganzen Weg zu führen: A. in die Kirche/Gemeinde. B. in den Himmel. C. nach Russland.


Bibelverse zu den Fragen

Römer 4,5 – „Dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet,

Römer 4,2-3 – „Denn wenn Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, so hat er etwas zum Rühmen, aber nicht vor Gott.  3 Denn was sagt die Schrift? «Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.»“

Römer 4,22-24 – „Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden.  23 Es ist aber nicht allein seinetwegen geschrieben, dass es ihm zugerechnet worden ist,  24 sondern auch unsertwegen, denen es zugerechnet werden soll, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat,

Römer 4,6 – „wie auch David die Seligpreisung des Menschen ausspricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet:

Hebräer 10,14 – „Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht.

Römer 5,17 – „Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden viel mehr die, welche den Überfluss der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.


Antwortschlüssel

1. Lies Römer 4,5. Gott rechtfertigt (macht gerecht) Menschen, die gottlos sind.

2. Lies Römer 4,2-3. Gott rechnete Abraham etwas zu (als er glaubte), was er vorher nicht hatte. Was war das? Gerechtigkeit (oder rechten Stand) mit Gott.

3. Lies Römer 4,22-24. Wenn wir glauben, so wie es Abraham tat, was wird Gott uns zurechnen? Gerechtigkeit (oder rechten Stand) mit Gott.

4. Lies Römer 4,6. Gott rechnet einer Person Gerechtigkeit (oder rechten Stand) zu: B. unabhängig von ihren Werken.

5. Lies Hebräer 10,14. Wie lange bleiben Gläubige vollkommen vor Gott? Für immer.

6. Lies Römer 5,17. Gerechtigkeit wird empfangen: B. als ein Geschenk.

7. Was unterstellt das Wort „Geschenk“? Dass es umsonst gegeben wird, ohne Kosten für die Person, die es empfängt.

8. Um Jesus als deinem persönlichen Retter zu vertrauen, musst ihm auch vertrauen, dich den ganzen Weg zu führen: B. in den Himmel.




Copyright © 2004, Don W. Krow

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