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1.
Die Einzigartigkeit ihrer Entstehung
Die
Bibel besteht aus 66 verschiedenen Büchern, welche in einem
Zeitraum von etwa 1.500 Jahren von mehr als 40 Schreibern verfaßt
wurden, die einander zum größten Teil nicht persönlich
kannten.
Die
Schreiber der Bibel kamen aus sehr unterschiedlichen
gesellschaftlichen Schichten und Berufsgruppen (z.B. Mose –
polit. Führer, geschult am Hofe Pharaos; Josua –
General; Salomo – König; Amos – Hirte; Nehemia –
Mundschenk; Daniel – Staatsmann; Petrus – Fischer;
Lukas – Arzt; Matthäus – Zöllner).
Die
Schreiber der Bibel haben an ganz verschiedenen Orten und unter
ganz unterschiedlichen Umständen geschrieben (z.B. Mose –
in der Wüste; Jeremia – in einem Kerker; David –
in den Bergen und in seinem Palast; Paulus im Gefängnis;
Lukas – während der Reise; Johannes – während
seines Exils auf Patmos).
Sie
schrieben in unterschiedlichen Gemütsverfassungen – der
eine in großer Freude, der andere in Trauer und
Verzweiflung.
Die
Bibel wurde auf drei verschiedenen Kontinenten verfaßt
(Asien, Afrika und Europa) und in drei Sprachen geschrieben
(Hebräisch, Aramäisch und Griechisch).

2.
Die Einzigartigkeit ihrer thematischen Einheit
Einheit
in ihrer Zielsetzung: Obwohl die Bibel von etwa 40 verschiedenen
Autoren in einem Zeitraum von mindestens 1.500 Jahren geschrieben
wurde, und obwohl die Schreiber auf verschiedenen Kontinenten
lebten und verschiedenen Kulturen angehörten, hat die Bibel
eine einheitliche Zielsetzung. Der “rote” Faden, der
sich durch die ganze Bibel zieht, gibt Antwort auf die zentralen
Fragen
Wer
ist Gott?
Wer
ist der Mensch?
Gibt
es die Möglichkeit der Verbindung zwischen Gott und dem
Menschen, wenn ja, wie?
Die
Bibel möchte den Menschen zu Gott führen (vgl. Johannes
20,31 und 2.Timotheus 3,14-17).
Einheit
im Inhalt: Das Zentralthema ist eine Person – Jesus
Christus. Das ganze Alte Testament weist im Grunde, sei es durch
Bilder, sei es durch direkte Verheißungen, auf diese Person
hin. Das Neue Testament zeigt uns die Erfüllung der
Verheißungen und die Bedeutung und die Folgen des Kommen
Christi.
3.
Die Einzigartigkeit ihrer Aktualität
Obgleich
die Bibel schon Jahrhunderte alt ist, wird sie immer noch
regelmäßig und mit großem Interesse von sehr
vielen Menschen gelesen.
Die
Bibel ist ein Buch, daß in jede Epoche der Weltgeschichte
hineinpaßt. – Ob in Kriegs- oder Friedenszeiten, im
finsteren Mittelalter oder im modernen technischen Zeitalter:
Millionen von Menschen haben von diesem Buch gezehrt, sich darauf
gestützt und fanden Hilfe und Ermutigung.
Die
Bibel ist das einzige Buch in der Welt, das von den Menschen aller
Schichten und jeden Alters gelesen wird.

4.
Die Einzigartigkeit ihrer Verbreitung
Die
Bibel gehört zu den ersten Büchern, die je übersetzt
wurden. Etwa 250 v.Chr. wurde das Alte Testament in die
griechische Sprache übersetzt (die Septuaginta).
Die
Bibel war das erste gedruckte Buch von Bedeutung – in Form
der lateinischen Vulgata, auf der Druckpresse von Gutenberg.
Sie
ist das meistübersetzte und meistverbreitete Buch der Welt
(2002 gab es Bibelübersetzungen in 2287 Sprachen: die ganze
Bibel in 392 Sprachen, das Neue Testament in 1012 Sprachen und
einzelne Bibelteile in 883 Sprachen), und das mit immer noch
steigender Tendenz.
5.
Die Einzigartigkeit ihrem Fortbestand
Sie
hat die Zeit überlebt. – Obwohl die Bibel auf
vergängliches Material geschrieben wurde und deshalb über
Jahrhunderte hinweg bis zur Erfindung der Buchdruckkunst immer
wieder von Hand abgeschrieben werden mußte, haben weder ihre
Genauigkeit noch ihre Existenz Schaden genommen.
Sie
hat Verfolgung überlebt. – Die Bibel hat den
bösartigsten Angriffen ihrer Feinde wie kein anderes Buch
widerstanden. Seit Jahrhunderten versuchten Menschen, die Bibel zu
vernichten und zu verbrennen.
Sie
hat Kritik überlebt. – Ein ganzes Heer von
Rationalisten kam auf, das sich die wildesten und heftigsten
Angriffe gegen die Bibel ausdachte. Dennoch wurde die Bibel
seither mehr verbreitet, mehr gelesen und mehr geliebt als je
zuvor.

6.
Die Einzigartigkeit in ihrem literarischen Charakter
Arthur
Brisbane (einem Nichtchristen) zufolge enthält die Bibel
glänzende Beispiele großer Literatur jeder Form:
lyrische Poesie – die Psalmen, epische Poesie – die
Genesis; dramatische Poesie – Hiob; historische Erzählkunst
– die Bücher Samuel, Könige und Chronika;
ländliche Idylle – Ruth; Vaterlandsliebe – Esther
und Daniel; praktische Weisheit – Sprüche;
philosophische Betrachtungen – Prediger; ergreifende Tiefe –
Jesaja; Kurzgeschichten – die Evangelien; Briefe – die
verschiedenen Epistel des Neuen Testaments; mitreißende
Mystik – das Buch der Offenbarung
Ein
langer, von der Bibel inspirierter, literarischer Strom zeugt vom
Einfluß der Bibel auf die Weltliteratur.
7.
Die Einzigartigkeit in ihrem moralischen Charakter
Der
absolut einzigartige moralische Charakter dieses Buches zwingt den
Menschen unwiderruflich zu einer Wahl, einer Entscheidung. Es
scheint, daß niemand unberührt und neutral gegenüber
der Bibel bleiben kann.
Deshalb
ist die Bibel wohl nicht nur das meistverkaufte, meistverbreitete,
meistübersetzte und meistgelesene, sondern auch das
meistgehaßte Buch der Welt.
Doch
umgekehrt ist es ebenso das meistgeliebte Buch der Welt. Andere
Bücher präsentieren wohl ein bestimmtes Ideal, aber die
Praxis zeigt die Unmöglichkeit, den gefallenen Menschen auf
das Niveau dieses Ideals zu stellen, weil die Kraft fehlt, die
anscheinend nur die Bibel besitzt. – Die Bibel tut das,
indem sie uns in Kontakt bringt mit Jesus Christus, der den
gefallenen Menschen nicht “repariert”, sondern der für
ihn gestorben ist. Der gefallene Mensch ist in und mit Christus
gestorben – dessen darf sich nach Zeugnis der Schrift jeder
sicher sein, der Christus wahrhaftig im Glauben angenommen hat –
und er ist in dem auferstandenen Christus ein vollkommen neuer
Mensch geworden, eine neue Kreatur. Die biblische Antwort auf das
moralische Problem des modernen Menschen ist eine persönliche,
geistliche Wiedergeburt, eine wirkliche innere Lebensumwandlung –
nicht die Bekehrung zu einem System, sondern zu einer Person –
und ein aufrichtiges, gläubiges Vertrauen zu einem
auferstandenen Herrn Jesus Christus.

8.
Die Einzigartigkeit ihrer Genauigkeit
Die
Bibel selbst sagt uns, wie sie geschrieben worden ist: “Alle
Schrift ist von Gott eingegeben” (2. Timotheus 3,16). “Vom
Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes
geredet” (2. Petrus 1,21). Das griechische Wort für
eingegeben, theopneustos, bedeutet “Gott-gehaucht.”
Der Heilige Geist trieb Menschen an und führte sie, als sie
in ihren eigenen Worten niederschrieben, was Gott durch sie sagen
wollte. Deshalb haben wir eine wörtliche Inspiration der
Bibel, weil die Worte der Originaltexte von Gott inspiriert waren.
Viele
Hinweise für die Genauigkeit der Aussagen der Bibel lassen
sich auf den Gebieten der Wissenschaft, wie z.B. der Archäologie,
Astronomie, Physik, Medizin und Biologie finden. Beispiele dafür
sind u.a. hinter diesem Link aufgelistet: www.wort-und-wissen.de,
oder auch auf dieser (leider
nur englischsprachigen) Seite: Scientific
Evidence for the Accuracy of the Bible
Einer
der stärksten Hinweise für die Inspiration der Bibel ist
das Phänomen der erfüllten Prophezeiungen, die sich
nicht nur auf die Gestalt von Jesus Christus beziehen, sondern
auch auf andere historische Ereignisse, und deren Genauigkeit
durch Funde der Archäologen bestätigt werden konnte. –
Prophetical
Evidence for the Accuracy of the Bible
Quellenverzeichnis
Bible
Study And Christian Evidences
Die
Bibel (Version Schlachter 2000)
Die
Geschichte der Bibel
(Punkte 1-7)
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