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Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit


Was bedeutet es eigentlich, dass Gott uns Menschen in seinem Ebenbild geschaffen hat (1.Mose 1,26-27)? Was bedeutet es, dass wir die gleichen Werke tun werden, die Jesus getan hat, wenn wir an ihn glauben (Joh 14,12)? Was bedeutet es, geistlich gesinnt zu sein (Röm 8,6)? Warum gibt es so viele Christen, denen man ihr Christsein kaum anmerkt, außer vielleicht am Sonntag? Warum gibt es so viele Christen, die ihr Leben mit Gott nach anfänglicher Begeisterung jetzt nur noch mit einem Schulterzucken oder gar Resignation betrachten? Gibt es eine Alternative? – Auf diese und ähnliche Fragen soll diese Seite Antwort geben. Meine Absicht dabei ist aber nicht, alles zu sagen, was man sagen könnte, sondern ich möchte den Blick für das große Bild schärfen, das wir in der Bibel finden – vom Beginn der Herrlichkeit, in der Gott uns geschaffen hatte, bis zu der Herrlichkeit, in die er uns wiederhergestellt hat. Dann wird es für dich auch leichter sein, selbstständig die Details einzufügen. Das ist so ähnlich, wie wenn du bereits weißt, wie ein Elefant aussieht – dann kannst du auch selbstständig die Stoßzähne an die richtige Stelle setzen.



Inhaltsübersicht


1. Geschaffen in Herrlichkeit

2. Getrennt vom Leben aus Gott

Geistliche und physische Gesetze

Tod bedeutet Trennung – nicht das Auslöschen der Existenz

Gottes Liebe besteht fort

Gottes Plan für unsere Rettung

Gottes Wort kehrt nicht leer zurück

3. Der Retter ist da

Gott wird Mensch

Ausgestattet mit Kraft

Der große Austausch

Auferstanden zu neuem Leben

4. Wiedergeboren in Herrlichkeit

Das Wunder unserer Wiedergeburt – ein neuer Geist

Größer als Johannes der Täufer

Unser neuer, wiedergeborener Geist ist nicht der Heilige Geist

Versiegelt mit dem Geist der Verheißung

Leben im Überfluss – überfließendes Leben

Warum sehen wir so wenig von diesem überfließenden Leben?

5. Ausgestattet mit Kraft

Die Bedeutung des Zungengebets

Im Reich Gottes leben – schon jetzt

Die zwei Wege

Was ist Glauben?

Was ist also mit dem Unglauben?

Gnade – mehr als nur das Gegenteil von Ungnade

Alltägliche Errettung

Schlussgedanke






1. Geschaffen in Herrlichkeit




Bild 1: Schöpfung – Mensch im Ebenbild Gottes

Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht! (1.Mose 1,26)

Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschenkind, dass du sich seiner annimmst ? Du hast ihn wenig niedriger gemacht denn Gott, und mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk; alles hast du unter seine Füße getan: Schafe und Ochsen allzumal, dazu auch die wilden Tiere, die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und was im Meer geht. HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen! (Psalm 8,3-9)

Ich habe gesagt: «Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten ...» (Psalm 82,6)

Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: „Ich habe gesagt: Ihr seid Götter“? So er die Götter nennt, zu welchen das Wort geschah, und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden, sprecht ihr denn zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: „Du lästerst Gott“, darum dass ich sage: Ich bin Gottes Sohn? (Joh. 10,34-36)



Im 1.Buch Mose lesen wir, wie Gott Himmel und Erde, Tag und Nacht, Sonne, Mond und Sterne, Pflanzen und Tiere gemacht hat. Danach, als alles fertig war, schuf er den Menschen. Das ist etwa so, wie wenn sich heute werdende Eltern auf ihr erstes Kind freuen und alles so gut wie nur irgend möglich für die Ankunft ihres Kindes vorbereiten. Und in der Regel wird ihnen dieses Kind ziemlich ähnlich sehen. Das liegt einfach daran, dass das Kind von beiden Elternteilen genetische Informationen erhalten hat, die sich im Aussehen des Kindes widerspiegeln. Dieses Phänomen beruht auf einem der ersten geistlichen Gesetze, die in der Bibel erwähnt werden – dass „ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage(1.Mo. 1,11). Deshalb bringen Kastanienbäume auch nur Kastanienbäume hervor, und Katzen bringen nur Katzenbabys zur Welt. So wunderbar Gott auch die Pflanzen- und Tierwelt gemacht hat, so hat er doch von keinem dieser Geschöpfe gesagt, dass er sie in seinem Ebenbild schaffen wolle. Worin liegt also der Unterschied?

Nun, wenn ein jegliches Geschöpf nach seiner Art besteht, dann bedeutet im Ebenbild Gottes geschaffen zu sein, nach Gottes Art geschaffen zu sein. Was ist nun Gottes Art? Die Bibel sagt uns ganz klar: „Gott ist Geist(Joh. 4,24) Deshalb muss der Mensch, der im Ebenbild Gottes geschaffen wurde, auch zuallererst Geist sein – sozusagen im Kern seines Wesens (siehe Bild 1). In der Bibel sehen wir, dass Gott auch über Fähigkeiten des Denkens, Fühlens und Wollens verfügt. Auch diese Fähigkeiten hat er dem Menschen mitgegeben; jedoch machen sie nicht den Kern des Menschen aus, sondern sind mehr vergleichbar mit den Programmen eines Computers, einem Hilfsmittel, durch das sich der Geist des Menschen Ausdruck verschaffen kann. Wir sprechen hier von der Seele des Menschen (in Bild 1 als hellblauer Ring symbolisiert). – Wer sich viel mit Tieren beschäftigt, weiß, dass auch sie fähig sind, zu denken, fühlen und wollen. Auch Tiere besitzen eine Seele, ein inneres Programm, nach dem sie handeln, aber Gott hat niemals seinen Geist in sie gelegt. – Und zuguterletzt besitzen sowohl Pflanzen als auch Tiere als auch Menschen einen Körper. Der Körper ist es, was uns ermöglicht hier auf Erden zu leben; aber er ist nur eine Hülle. Genau wie der Raumanzug es einem Astronauten ermöglicht, sich für eine Zeit im Weltall aufzuhalten, ermöglicht es uns der Körper, hier auf Erden zu leben.

Im 1. Brief an die Thessalonicher (Kapitel 5, Vers 23) nimmt Paulus auf diese Wahrheit Bezug: „Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!

Gott hat sein herrliches Wesen in den Menschen hineingelegt. In Psalm 8 heißt es: „Du hast ihn wenig niedriger gemacht denn Gott, und mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werkund in Psalm 82: „Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten(Anmerkungen zu Ps. 8 + 82). Er hat ihn in eine perfekte Umgebung gestellt, in der es für ihn keinen Mangel gab und niemals Mangel geben würde. Gott hatte uns Menschen in seiner unendlichen Liebe geschaffen, damit wir seine Liebe teilen, in Gemeinschaft mit ihm leben und das Leben auf der Erde genießen sollten.

Gott hatte uns Menschen zu Göttern dieser Welt gemacht, d.h. um hier auf Erden zu herrschen – aus der Gemeinschaft mit ihm heraus (vgl. 1.Mo. 1,26 und Jer. 10,23). Doch im Neuen Testament lesen wir, wie der Teufel als Gott dieser Welt bezeichnet wird (2.Kor. 4,4; Lk 4,6). Wie kam denn der Teufel zu diesem Titel, wenn doch Gott uns Menschen in dieses Amt gesetzt hatte?! Um diese Frage soll es im nächsten Kapitel gehen.







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