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Marcias Weg zu Gott

Hallo. Mein Name ist Marcia, und ich möchte euch gern erzählen, wie Gott mein Leben verändert hat—wie er mir Leben gegeben hat durch seinen Sohn Jesus Christus.

Damit ihr verstehen könnt, was er für mich getan hat, muß ich zuerst erzählen, wie mein Leben war, bevor Gott mir seine Vergebung geschenkt hat: Schon als kleines Kind fühlte ich ständig eine dunkle Leere in mir. Als ich heranwuchs, wuchs auch diese schmerzvolle dunkle Leere. Es schien, als ob ich immer kurz davor war, Selbstmord zu begehen, und das jahrein und jahraus. Ich konnte nicht verstehen, was der Sinn und Zweck meines Lebens war, und ich fühlte, daß meine Existenz bedeutungslos war. Da es keine Bedeutung gab und mein Leben mehr mit Schmerz als mit Freude erfüllt war, schien zu sterben mehr Sinn zu machen als zu leben.

Was mich trotzdem weitermachen ließ, war wahrscheinlich, daß ich ständig nach etwas suchte, das meinem Leben einen Sinn gab. Das Problem dabei war, daß ich dachte, ich hätte Gott schon „probiert“, aber „es“ funktionierte nicht. Laßt mich das ein wenig näher erklären. Seht ihr, in meiner Kindheit ging ich jeden Sonntag in die Kirche. Ich kannte die grundlegenden Fakten . Ich wußte, daß Jesus vor vielen Jahren gelebt hat, daß er an einem Kreuz gestorben war und am dritten Tag wieder auferstanden ist. Aber ich verstand nicht, was das mit mir zu tun hatte. Ich glaubte diese Fakten in der gleichen Weise, wie ich glaubte, daß George Washington der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika war.

Ich dachte immer, falls es einen Sinn für mein Leben gab, müßte dieser Sinn von außer her kommen. Aber da ich glaubte, Gott schon probiert zu haben und trotzdem keinen Sinn fand, habe ich immer weiter andere Dinge ausprobiert. Als ich etwa 12 Jahre alt war, verschrieb ich mich der Musik. Ich übte jeden Tag stundenlang auf meiner Flöte während all meiner Teenager-Jahre. Dieses wurde zu einem „Gott“ für mich. Obwohl Musik niemals wirklich meine Sehnsucht befriedigte, benutzte ich sie, um meinen Schmerz zu betäuben und mich selbst davon zu überzeugen, daß mein Leben irgendeinen Sinn hatte. Aber als ich 17 war, hatte ich einen schlimmen Verkehrsunfall, und ich erlitt schwere Verletzungen am Kopf . Die Folgen dieser Verletzungen machten es mir letztendlich unmöglich, weiter eine Karriere als Berufsmusikerin anzustreben. Das war eine riesige Enttäuschung für mich. Ich fing an, noch verbitterter zu werden, als ich zuvor schon gewesen war.

Schließlich kam ich auf die Idee, daß ich mich einer anderen Karriere zuwenden könnte. Und die Juristik bot sich als Herausforderung an. So fing ich ein Jurastudium an. Ich war erfolgreich darin, aber ich habe es wirklich gehaßt. Wiederum erwog ich ernsthaft, Selbstmord zu begehen. Zu Beginn des zweiten Jahres meines Jurastudiums sagte ich zu einem Freund, daß ich mich umbringen würde, wenn ich nicht bis Weihnachten dieses Jahres etwas gefunden hätte, wofür es sich lohnen würde zu leben. Im September dieses Jahres traf ich dann einen Mann namens Stephen, und ich heiratete wenige Tage vor Weihnachten. Ich dachte nun, daß der Zweck meines Lebens sei, mich um ihn zu kümmern. Aber nur 2 ½ Jahre später, am letzten Tag meines Jurastudiums, starb mein Mann.

Nach seinem Tod war ich verzweifelter denn je. Mein Mann und ich hatten mit Absicht alles getan, was wir konnten, um Gott aus unserem Leben auszuschließen, weil wir beide bitter gegen Gott waren. Wir versuchten so zu tun, als ob Gott nicht existierte. Und wir machten uns über Leute lustig, die an ihn glaubten. Aber nachdem Steve tot war, konnte ich nicht leugnen, was ich nun wirklich glaubte. Ich befürchtete, daß Steve in der Hölle war.

Mit einem Freund besuchte ich eine katholische Kirche, und ich hörte etwas, das ich noch nie zuvor gehört hatte. Der Priester sagte, daß eine lebende Person Buße tun könne für eine tote Person, so daß die tote Person schließlich die Hölle verlassen könne. Ich bekehrte mich schnell zum Katholizismus und begann, so viel Buße wie nur möglich zu tun. Der Sinn meines Lebens wurde, herauszufinden was Gott gefallen würde, nicht nur für Steve, sondern auch für mich selbst. Aber Buße zu tun und von Menschen aufgestellte Regeln zu befolgen, befriedigte nicht das Verlangen meiner Seele. Ich wechselte vom Katholizismus zum orthodoxen Judentum. Ich hielt Kosher für ein Jahr. Dann wechselte ich zum Buddhismus, dann Taoismus. Meine Suche wurde hektischer und ernsthafter. Meine Gesundheit wurde so schlecht, daß ich nicht mehr arbeiten konnte. Schließlich begann ich zu meditieren, um Frieden zu finden. Aber als ich anfing, ernsthaft zu meditieren, fing ich auch an, mystische Erlebnisse zu haben—das heißt ich fing an Erlebnisse zu haben, in denen es mir schien, als ob mein Bewußtsein diese Welt verlassen und in Glückseligkeit eintauchen würde. Diese Erlebnisse waren sehr stark, und sie hatten großen Einfluß auf mich. Bis zu diesem Punkt in meinem Leben hatte ich hauptsächlich Schmerz und Depressionen gefühlt. Jetzt fühlte ich Freude und Glück. So setzte ich alles daran, um herauszufinden, was es damit auf sich hatte. Durch eine Reihe von Umständen, die zu dieser Zeit wie Wunder schienen, kam ich zu der Lehre eines gewissen Gurus, Paramahansa Yogananda, der 1920 von Indien in die USA gekommen war. Er ist 1952 gestorben, aber seine Lehre wird immer noch durch die Organisation verbreitet, die er gegründet hat, die Self-Realization Fellowship (oder Gemeinschaft der Selbst-Verwirklichung). Seine Lehre beschrieb die Erlebnisse, die ich hatte, bis ins kleinste Detail, und deshalb glaubte ich ihr. Die Lehre besagte, daß die Glückseligkeit, die ich in der Meditation fühlte, Gott sei.

Ich möchte diesem Guru hier nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken, aber damit ich erklären kann, was Gott für mich getan hat, müßt ihr ein paar Dinge wissen, die mir widerfuhren, als ich diesem Guru folgte.

Was ich zu erklären versuche, ist, daß dieser Guru, der tot war, für mich trotzdem sehr lebendig war. Er kommunizierte mit mir, und ich mit ihm. Ich machte ihn zum Meister über mein Leben. Er gab mir körperliche Heilung, so daß ich wieder arbeiten konnte, und er war jeden Tag bei mir. Es schien, als ob dieser Guru die Wahrheit sagte, deshalb wollte ich mein Leben seinem Weg verschreiben.

Weil dieser Guru so wirklich für mich war, habe ich nichts in Frage gestellt, was er lehrte. Er lehrte, daß eine Person sich viele Male reinkarnieren (wiederverkörpern) müsse, um ausreichend „gutes Karma“ anzuhäufen, um zu Gott zu gelangen durch das Tun guter Werke—mehr gute Dinge als schlechte Dinge. Aber er sagte auch, daß meine Erlebnisse von Glückseligkeit ein Zeichen seien, daß ich mich nicht mehr sehr oft reinkarnieren müsse, bevor ich einfach völlig mit Gottes Glückseligkeit verschmelzen würde. Nichtsdestotrotz lehrte er, daß wir Gott überzeugen müßten, sich uns zu offenbaren. Wir müßten ständig zu Gott beten, daß er sich uns offenbaren solle.

Ich muß auch erklären, daß dieser Guru Jesus Christus nicht verleugnete. Aber er verdrehte den Sinn von Versen aus der Bibel, und er stellte sich selbst auf das gleiche Niveau wie Jesus. Doch wäre es wohl akkurater zu sagen, daß er versuchte, Jesus auf das gleiche Niveau zu bringen wie sich und andere historische religiöse Führer, wie z.B. Buddha, Mohammed und Krischna. Eines der Dinge, die dieser Guru lehrte, war, daß es viele Wege zu Gott gäbe—aber sein Weg sei der höchste und der schnellste.

Und noch etwas: Dieser Guru gab mir die Fähigkeit, die körperlichen Krankheiten anderer Menschen auf mich selbst zu nehmen. Angeblich, da mein Karma so gut wäre, konnte ich das schlechte Karma anderer Menschen auf mich nehmen, um ihnen die Ergebnisse ihrer falschen Handlungen zu ersparen. Auf diese Weise erklärte er auch den Tod von Jesus am Kreuz.

Jetzt, da ihr diese Hintergrundinformationen kennt, kann ich erklären, was mir widerfuhr. Ich dachte, ich hätte den wahren Sinn meines Lebens gefunden, und ich wollte mich ihm völlig hingeben. Deshalb ließ ich alles hinter mir zurück und zog 2.000 Meilen weit weg von meinem Heimatort, um eine Ordensjüngerin der Self-Realization Fellowship zu werden. Die Ordensjünger werden Nonnen und Mönche genannt. Ich beabsichtigte, den Rest meines Lebens in diesem Orden oder Kloster, auch Aschram genannt, zu verbringen.

Jedoch, als die Monate im Aschram vergingen, begann ich die Zwecklosigkeit von allem zu sehen. Ich begann zu sehen, daß die Motive für alle guten Dinge, die ich tat, nicht notwendigerweise waren, daß ich Gott erfreuen wollte, sondern um mir selbst die Erfahrung weiterer schmerzvoller Reinkarnationen zu ersparen. Und obwohl ich mit ganzer Kraft versuchte, gute Eigenschaften in mir zu entwickeln, konnte ich sehen, daß es nicht funktionierte. Zum Beispiel, wenn ich etwas tat, um Demut zu entwickeln, war ich sofort stolz darauf, etwas demütiges getan zu haben. Ich konnte es mit äußerster Kraft versuchen, ich konnte allen Regeln folgen, denen die Nonnen folgen sollten, und ich konnte versuchen, gute Dinge zu tun, aber ich wußte, daß ich tief drinnen immer noch rebellisch, selbstsüchtig und böse war. Ich begann, mich vor Gott zu schämen, und mein Herz war schwer, weil ich glaubte, daß jedes schlechte Ding, das ich jemals getan hatte, mit einer gleichwertig guten oder besseren Sache aufgewogen werden mußte—wo ich doch wußte, daß ich unfähig war, irgendetwas wahrhaft Gutes zu tun.

So hatte mein Elend mich wieder eingeholt. Die schmerzliche düstere Sinnlosigkeit war größer als je zuvor. Doch eines Tages erinnerte ich mich an ein hebräisches Wort, das ich gelernt hatte, als ich das Judentum studierte. Das Wort hieß „chesed“, was Barmherzigkeit oder Gnade bedeutet. Tief in meinem Herzen schrie ich zu Gott nach Gnade.

Gott begann, mir seine Gnade zu zeigen, aber für etwa ein Jahr sah es gar nicht wie Gnade aus. Die glückseligen Erlebnisse während meiner Meditationen hörten auf. Außerdem hatte ich Schwierigkeiten mit meiner Vorgesetzten, der Nonne, die für mich zuständig war. Sie wollte, daß ich die gleiche Nahrung essen sollte wie alle anderen, obwohl ich auf diese Nahrungsmittel allergisch war. So bekam ich wieder große gesundheitliche Probleme wegen der Nahrung, die ich aß. Aber meine Vorgesetzte sagte immer wieder zu mir, daß sie dies aus Liebe zu mir täte, aus „göttlicher Liebe“. Ich fing an darüber nachzudenken, und ein Bibelvers, von dem ich nicht wußte, daß ich ihn kannte, kam mir in den Sinn. Es war der Bibelvers, wo Jesus sagte: „Größere Liebe hat niemand als die, daß einer sein Leben läßt für seine Freunde.“ (Johannes 15,13). Auch andere Bibelverse kamen mir plötzlich in den Sinn. Diese Verse veranlaßten mich, daran zu zweifeln, ob die Dinge, die der Guru gelehrt hatte, wirklich wahr waren. Ich fing an, mehr und mehr in meiner Bibel zu lesen, und ich fing an diese Lektüre zu lieben. Obwohl ich vieles, das ich las, nicht verstehen konnte, erschien es mir doch, als ob die Bibel tatsächlich wahr sei. Im Vergleich zu den Lehren des Gurus kam mir die Bibel sehr rein vor. Doch ich bemerkte, daß das Lesen der Bibel mich im Aschram in Schwierigkeiten brachte. Eine geistliche Schlacht um meine Seele hatte begonnen. Es gab Zeiten, wo eine unsichtbare Kraft mich würgte und mir nicht erlaubte zu atmen, es sei denn ich würde den Namen Krischna singen. Schließlich mußte ich eine Wahl treffen, ob ich der Bibel folgen wollte oder den Anweisungen meiner Vorgesetzten. Ich wählte die Bibel, und danach dauerte es nur noch wenige Tage, ehe ich den Aschram verließ.

Ich kehrte in meine Heimatstadt zurück. Mir ging es ausgesprochen schlecht, denn für etwa sieben Monate glich mein Leben einem Schlachtfeld. Ich las mehr und mehr in meiner Bibel, aber dieser Guru wollte mich nicht loslassen. Ich litt unter großen Qualen, jedoch war es die Sache wert, weil ich durch das Lesen der Bibelverse anfing zu verstehen, was mit mir geschehen war. Zum Beispiel las ich in 2.Korinther 11,13-14, wo Gott uns sagt, daß es falsche Lehrer gibt, die sich als Apostel des Christus verkleiden, und daß selbst Satan sich als ein Engel des Lichts verkleidet . Ich begann zu verstehen, daß der Guru, dem ich gefolgt war, ein falscher Lehrer war, ein Diener Satans, der sich selbst als ein Engel des Lichts verkleidet hat.

Während ich die Bibel las, fing ich auch an zu verstehen, daß es einen gewaltigen Unterschied gab zwischen dem, was die Bibel sagte und dem, was all die Religionen lehrten, die ich ausprobiert hatte. All diese Religionen lehrten, daß es mir möglich sei, Gott zu gefallen, indem ich gute Dinge tat, und daß es meine Pflicht sei, gute Dinge zu tun, damit ich in den Himmel käme oder bei Gott sein könnte. Aber in der Bibel, in Jesaja 64,5, sagt uns Gott, daß „alle unsere Tugenden wie ein beflecktes Kleid“ für ihn sind. Die Bibel sagt uns, daß selbst wenn wir aufrichtig sind beim Tun guter Dinge, um Gott zu gefallen oder um zu Gott zu gelangen, sogar diese Dinge werden Gott nicht erfreuen. Sogar die besten Dinge, die wir tun, sind wie stinkende, schmutzige Lappen vor Gott. Die Bibel sagt uns auch, warum das so ist. Es ist so, weil Gott heilig ist—er ist völlig rein und abgetrennt vom Bösen. Wir tun ständig böse Dinge, weil wir nicht Gottes Heiligkeit widerspiegeln. „Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie bei Gott haben sollten.“ Gott sagt uns dies in Römer 3,23. Ich verstand schließlich, daß dies der Grund war, warum ich mich beschämt und depressiv fühlte und warum ich von Gott getrennt war. Die Bibel sagt uns auch: „der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Römer 6,23). Obwohl ich, so weit ich zurückdenken konnte, immer meinen Tod in Erwägung gezogen habe, war mir klar, daß ich nicht sterben und ewig von Gott getrennt sein wollte.

Ich las weiterhin die Bibel und wählte immer wieder, das zu befolgen, was sie sagte, anstatt das zu tun, was der Guru mir sagte. Das war sehr schwierig, weil der Guru mein Leben sehr schmerzhaft machte, sowohl körperlich als auch emotional. Schließlich wurde mir klar, daß der Unterschied zwischen Christentum und den anderen Religionen in der Frage bestand, wie wir zu Gott gelangen können—war es durch unsere guten Taten und Werke (wie z.B. Meditation oder Geben von Almosen), oder aber war es durch Gottes Barmherzigkeit und Gnade?

Diese Frage wurde für mich am 22. März 1998 beantwortet. An diesem Tag, innerhalb eines Augenblickes, zeigte Gott mir, was ich vierzig Jahre lang nicht fähig gewesen war zu verstehen. Ich schloß meine Augen, und ich konnte in mir dieselbe häßliche Dunkelheit sehen und fühlen, die ich immer gespürt hatte. Ich begann davor wegzulaufen, aber dann zwang ich mich, sitzenzubleiben und der Sache ins Angesicht zu schauen. Ich fragte: „Herr, was ist das?“ Tief drinnen, sehr sanft, antwortete er: „Es ist deine Sünde.“ Innerhalb eines Augenblicks wußte ich, daß all mein Schmerz von meiner Sünde verursacht worden war—meiner Rebellion, meiner Bitterkeit und meiner Selbstsucht. Innerhalb eines Augenblicks verstand ich, daß Jesus diesen Schmerz gefühlt hat, als er am Kreuz starb—jedoch millionen- und millionenfach vervielfacht. Jesus Christus war von Gott geschickt, um ein Ersatz für mich zu sein. Er kam auf die Erde und lebte ein perfektes, sündloses Leben. Deshalb, als er starb, war es nicht wegen seiner eigenen Sünde, denn er hatte keine Sünde. Ich verstand zum allerersten Mal, was es wirklich bedeutet, daß Jesus für meine Sünden gestorben ist, so daß ich nicht für ewig von Gott getrennt sein muß. Ich verstand auch, daß seine Auferstehung von den Toten der Beweis dafür war, daß seine Bezahlung für Sünden komplett war. Es gab nichts mehr, was ich tun konnte oder tun mußte, um es seiner Bezahlung für meine Sünden hinzuzufügen. Es war erstaunlich, wie Gottes Heiliger Geist mich all dies innerhalb nur eines Augenblickes verstehen ließ. Die Bibel sagt: „Denn aus Gnade seid ihr errettet, durch den Glauben, und das nicht aus euch—Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ (Epheser 2,8-9). Gott gab mir das Geschenk des Glaubens. Ich glaubte an den Herrn Jesus Christus, und ich rief ihn an, mich zu retten. Er gab mir ein neues Herz, und er legte seinen Geist in mich hinein. Seit dieser Zeit hat Gott in meinem Leben gewirkt und mich auf eine Art und Weise verändert, wie ich mich nie zuvor ändern konnte. Und er hat mir den Sinn des Lebens gezeigt—für ihn zu leben und mich an ihm zu erfreuen. Versteht ihr, Gott will eine Beziehung zu jedem von uns. Er ist nicht weit weg, und er fordert nicht, daß wir Dinge tun, um ihm zu gefallen. Er ist so nah, und er hat alles Notwendige getan, um es mir und dir zu ermöglichen, uns seiner Gegenwart an jedem Tag, an dem wir hier auf der Erde sind, zu erfreuen, und für immer im Himmel, wenn wir diese Erde verlassen.

Aber ich möchte, daß ihr noch etwas anderes erfahrt. Gott gibt unserem Leben einen Zweck, im Hier und Jetzt. Gleich im folgenden Vers nach der Stelle, die ich gerade zitiert habe, wird uns gesagt: „Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“ (Epheser 2,10). Seht ihr, nachdem Gott uns ein neues Herz gibt—ein Herz, sich danach sehnt, ihn zu lieben und ihm zu folgen—befähigt er uns, gute Dinge zu seiner Ehre zu tun. Er schenkt uns eine Möglichkeit zu leben, die sehr befriedigend für die Seele ist.

Einige, die dies lesen, folgen vielleicht einer Religion, wo ihr versucht, gute Dinge zu tun, um in den Himmel zu kommen oder um Gott zu erreichen. Andere kommunizieren vielleicht mit den Toten und haben Kontakt zu Dämonen. Manche von euch denken vielleicht, was ihr glaubt sei wahr, weil ihr oder jemand, den ihr kennt, wundervolle Dinge erlebt habt, so wie es auch mir ging. Oder einige von euch fühlen vielleicht dieselbe dunkle Leere, die ich immer gefühlt habe. Ich möchte euch bitten, euch eine Bibel zu besorgen und sie zu lesen. Bittet Gott, euch die Wahrheit zu zeigen. Gott hat versprochen, daß wir ihn finden werden, wenn wir ihn von ganzem Herzen suchen. Deshalb sucht ihn noch heute. Findet heraus, was Jesus Christus für euch getan hat. Jesus sagte: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ (Matthäus 11,28-29).

Seht ihr, es gibt nicht viele Wege, sondern nur zwei. Ein Weg besteht darin zu versuchen, zu Gott zu gelangen, indem ihr die Dinge selbst in die Hand nehmt. Dieser Weg führt in den Tod und in die Hölle. Der andere Weg besteht darin darauf zu vertrauen, daß das, was Jesus für dich getan hat, alles ist, was du brauchst, um in die Gegenwart eines heiligen Gottes zu gelangen. Dieser Weg führt zu Gottes Vergebung und ewigem Leben mit ihm.

Satan und seine Dämonen wollen dich täuschen und davon abhalten, die Wahrheit zu erkennen. Sie wollen dich von Gott fernhalten. Laß dich nicht von ihnen hinters Licht führen. Lies die Bibel und finde selbst die Wahrheit über Gott heraus.


P.S.: Dieser Artikel stammt etwa aus dem Jahr 2003. Inzwischen hat Marcia ein Buch veröffentlicht, in dem viele Dinge noch tiefgründiger angesprochen werden und das auch ihren weiteren Weg mit Gott reflektiert. Leider gibt es dieses Buch im Augenblick nur auf Englisch: The Heart-Changer.

Quellenverzeichnis

Schlachter Bibel, Version 2000


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